Schulpraktikantin an der Kaland-Schule

 

Hallo, ich bin Nina Henning (14 Jahre)!

An der Kaland-Schule habe ich ein zweiwöchiges Praktikum absolviert. Viele Eindrücke und Bilder konnte ich sammeln. Ein Großereignis war die Teilnahme an der Literatur-Woche, doch davon später.

Vormittags habe ich die Klasse 3c begleitet. Da ich selbst noch Schülerin bin, konnte ich mir nun zwei Sichtweisen auf das Unterrichtsgeschehen aneignen: „Die Betrachtung aus Kinder- und Lehrerperspektive“.

Nach der vierten Stunde war ich in der Nachmittagsbetreuung tätig. Ein Mittagessen mit 20 Kindern am Tisch ist doch etwas ganz anderes als zu Hause im Familienkreis. Bei der Hausaufgabenbetreuung habe ich gesehen und besser kennengelernt, wie unterschiedlich gearbeitet, erarbeitet und gelernt wird. Wenn die Kinder hörten, dass es bald auf den Schulhof gehen soll, wurden sie erheblich schneller. Beim Anziehen der Jacken auf dem Flur kann man sie dann kaum noch stoppen. Als Hofaufsicht konnte ich mit den Kindern Verstecken - oder Fangen spielen, Roller fahren, Springseil und Stelzen probieren. Es war schön, wieder einmal ein wenig Grundschulkind zu sein.

Die eingangs erwähnte Literaturwoche war ganz anders als der „normale“ Unterricht. Jede Klasse hatte ein Buch gewählt, das gelesen und ganz intensiv bearbeitet wurde. Richtig entspannend waren die ruhigen Lesezeiten für alle Beteiligten. Kinder einer Klasse breiteten sogar Decken und Kissen aus, um bequeme Lesehöhlen und Liegeplätze im Zimmer zu schaffen. Dann wurde aktiv gebastelt, gemalt, besprochen, diskutiert oder das Lesetagebuch geführt. Zum Abschluss der Woche fand ein Rundgang durch alle Räume statt, in denen die Kinder ihre höchst erstaunlichen Arbeitsergebnisse präsentiert hatten.

Ich habe durch das Praktikum viel lernen können. Mein Wunsch Lehrerin zu werden hat sich gefestigt.

Mit freundlichen Grüßen

 

Nina Henning

 

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